Fremdenhass in Porz hat keine Chance

Blaulichteinsatz für die Polizei in Porz-Urbach.

Blaulichteinsatz für die Polizei in Porz-Urbach.

Am Samstag fand durch die rechtsorientierte Partei Pro-Köln eine Protestkundgebung gegen Asylbewerber in Porz-Urbach vor dem Hotel Dürscheidt statt. Aus der Vergangenheit bereits bekannt, dass bei solchen Veranstaltungen auch die Gegenseite immer mit großem Aufgebot dabei ist, so auch dieses Mal. War ebenfalls die Polizei, als 3. Gruppe des Staates, mit einer großen Anzahl von Beamten vor Ort. Zeitweise musste die Kaiserstraße sogar gesperrt werden, für Samstagseinkäufer gab es kein Durchkommen mehr.

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Neben der großen Anzahl von politisch linksorientierten Aktivisten und dem Großaufgebot der Polizei wirkte die Anzahl von etwa 30 Pro-Köln-Anhängern doch sehr mickrig. Eines jedoch hat damit Pro-Köln erreicht, das Thema der Unterbringung von Asylbewerbern zurück in die Öffentlichkeit zu tragen.
Beim Abzug von Pro-Köln musste jedoch die Polizei doch noch einmal eingreifen, um Übergriffen vorzubeugen, laut unseren Wissen wurde aber niemand verletzt.

Die Polizei macht sich bereit.

Die Polizei macht sich bereit.

Zum Schluss fühlten sich beide als Gewinner, Pro-Köln, da sie mit einem geringen Aufwand das Thema wieder in die Öffentlichkeit bringen konnten und die Gegenseite, dass sie es schafften, die Kundgebung bereits nach 1 1/2 Stunden zu beenden. Genervt waren wohl eher die Passanten, die im Voraus nichts von der angekündigten Demo mitbekommen hatten und sich bei ihrem Samstagsvormittagseinkäufen gestört fühlten und durch Straßenbehinderungen nicht weiter kamen.

„Hoffentlich komm ich endlich weiter!“ so eine genervte Passantin

Nachdem die Pro-Köln-Anhänger Urbach verlassen hatten, zogen auch die Anhänger der Gegendemonstration ab.

Nachdem die Pro-Köln-Anhänger Urbach verlassen hatten, zogen auch die Anhänger der Gegendemonstration ab.

Im Vorhinein sorgte die Bekanntgabe bereits für heiße Wortgefechte im Internet:

„An diesem Samstag, dem 26. Januar 2013, findet an der Ecke Kaiserstraße / Am Schwanebitzer Hof eine Kundgebung von PRO KÖLN statt. Anlass hierfür ist die kostspielige Einquartierung von Asylbewerbern im Hotel Dürscheidt auf Kosten der Kölner Steuerzahler. Die neuen Bewohner kommen aus Serbien und Mazedonien.“  so Berichtet Pro-Köln auf ihrer Internetseite dazu.

Und die Netzantwort der Linkengegenseite ließ nicht lange auf eine entsprechende Antwort warten:

„An diesem Samstag, dem 26.01.2013, will „Pro Köln“ hier in Porz-Urbach gegen Flüchtlinge und Migrant_Innen demonstrieren. Sie sammeln sich vor dem Hotel Dürscheidt (Kaiserstraße/Schwanebitzer Hof), das Flüchtlinge eine Unterkunft gewährt, die in ihrer Heimat verfolgt und teilweise mit dem Tod bedroht werden.“

„PRO Köln in die Suppe spucken!
Die rechtsextreme Bürgerbewegung PRO Köln möchte am kommenden Samstag, 26.01. in Porz-Urbach eine Kundgebung gegen die Unterbringung von Geflüchteten im ehemaligen Hotel Dürscheidt in Porz veranstalten.

Dies gilt es zu verhindern! Kommt nach Porz-Urbach! Stört und verhindert die rassistische Hetze von “PRO Köln/NRW”!

Am besten aber zeigen wohl die Plakate am Haus Dürscheidt, wie der Kölner das ganze mit seiner „Urkölschen-Art“ es sieht:

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